| Verhaltensbeobachtungen an 3 verwilderten Haushundegruppen in der Toskana/Italien
Im Sommer 2005 arbeitete ich als Volontärin beim Italienprojekt von Günther Bloch mit.
Dieses Projekt lief von 2005-2007 unter der wissenschaftlichen Betreuung von Prof. Udo Ganslosser.
Das Studiengebiet befand sich in der Toskana in der Nähe von Pisa. Hier leben verwilderte Haushunde, die unter Schutz stehen und regelmäßig von Tierschützern gefüttert werden.
Zu Beginn der Studie bestand eine Hundegruppe aus 13 Tieren, eine Gruppe aus drei und eine aus zwei Tieren.
Die Hunde wurden teils mit Telemetriehalsbändern ausgestattet, um sie lokalisieren zu können. Durch die Verwendung der Telemetrie wurde es möglich, das Wanderverhalten und die Reviergröße zu dokumentieren. Weiters wurde das Verhalten der Hunde mittels Kamera und Protokollblätter dokumentiert.
Schwerpunkte dieser Studie waren unter anderem
- die Untersuchung der tatsächlichen Gefährlichkeit dieser Hunde,
- die Untersuchung des Populationstrends in einem verwildertem Haushundebestand,
- Verhaltensbeobachtungen zur Nahrungskonkurrenz zwischen verwilderten Haushunden, Wildschweinen und Rotfüchsen,
- Verhaltensbeobachtungen von verwilderten Haushunden,
- Beobachtung der Rudeldynamik einer verwilderten Hundepopulation.
Nähere Informationen und Publikationen dieser Studie finden sie unter Italienprojekt der Hundefarm Eifel.
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