Stimmungsübertragung und ihre Bedeutung in der tiergestützten Arbeit

Datum: 

30.Sep.2016

Ort: 

1210 Wien, Veterinärmedizinische Universität

Beschreibung: 

Vortrag im Rahmen des TAT Symposium

Organisation und Anmeldung über Tiere als Therapie

Die Stimmungsübertragung zwischen Sozialpartnern ist ein evolutionär sehr alter Mechanismus, der dazu dient Verhalten zu synchronisieren und Aktivitäten aufeinander abzustimmen. Zuallererst kommt es aber zur Angleichung der Emotionen. Stimmungsübertragung funktioniert nicht nur innerartlich, sondern auch zwischen verschiedenen Arten. Die Prozesse dahinter laufen unbewusst ab, wodurch wir vor allem in Beziehungs-Interaktionen oft erst die Folgen daraus wahrnehmen und nicht die Ursachen. Bewusst gemacht kann die Stimmungsübertragung auch genutzt werden, um ein Tier zum Beispiel in die Entspannung zu führen oder diesem Sicherheit zu geben. Besonders im tiergestütztem Einsatz ist es wichtig diese Aspekte zu berücksichtigen, denn die Wirkung unserer Emotionen, aber auch die von Patienten auf unsere Hunde ist nicht zu unterschätzen!