Supervision

Supervision ist in der Hundeszene leider noch vollkommen unüblich. Jedoch auch HundetrainerInnen/ TherapeutenInnen und Menschen die im tiergestützten Setting arbeiten, sind im ständigen Kontakt mit Menschen und deren Themen. Hierbei ist es besonders wichtig, dass einerseits mögliche Probleme der Menschen nicht zu meinen eigenen werden und anderseits, dass ich meine Verhaltensmuster nicht den Menschen, mit denen ich arbeite überstülpe.

Supervision für Hundetrainer

Als HundetrainerInnen/VerhaltensberaterInnen haben wir eine große Verantwortung. Wir beraten nicht nur Hundehalter, sondern arbeiten auch mit uns fremden Tieren, deren Vorgeschichte oft unbekannt ist. Ein professioneller Umgang mit Mensch und Tier und ein breites Fachwissen ist besonders wichtig, um nicht nur Gefahrenprävention zu betreiben, sondern auch bestmöglich Mensch und Hund begleiten zu können. Unsere eigenen Erfahrungen und Themen beeinflussen wie wir kommunizieren, jedoch stehen nicht wir als HundetrainerInnen im Mittelpunkt, sondern der Hundehalter und sein Hund, jene die sich uns anvertrauen. Somit ist Selbstreflektion unerlässlich. Wie geht es mir im Training? Wie geht es meinen KlientInnen/KundInnen? Gibt es Bereiche in denen ich mich unwohl fühle, für die ich noch nicht bereit bin? Wie kann ich meine Kommunikation mit Hundehaltern verbessern? Ein weiteres Augenmerk der Supervision ist vor allem die Besprechung von Fallbeispielen und die Hilfestellung bei schwierigen KlientInnen/KundInnen. Bei all diesen Fragen kann ich gerne begleiten. Auch Videos der Settings können gemeinsam besprochen werden.

Bei Interesse an einer Beratung oder Supervision kontaktieren sie mich über das Kontakformular.

Supervision für tiergestützte Arbeit

Dadurch, dass wir selbst emotional involviert sind, sobald unser eigener Hund im Einsatz ist, sind wir nicht mehr objektiv. Und genau hier setzt die Supervision an: Wie geht es mir mit der tiergestützten Arbeit? Wie geht es meinem Hund damit? Mit welchen meiner "TeilnehmerInnen" kann ich besonders gut, mit welchen kann ich weniger gut? Woran könnte das liegen? Wie könnte ich das ändern? Und viele andere Fragen...

Besonders in der tiergestützten Arbeit ist ein respektvoller und ethischer Umgang mit Mensch und Tier gefragt! Hierbei geht es nicht mehr "nur" um mich und meinen Hund, sondern es kommt noch eine dritte Person, oder sogar eine ganze Gruppe ins Spiel, die eventuell andere Bedürfnisse hat und neue Anforderungen an das Mensch-Hund Team stellt. Trotz der neuen Bedürfnisse und Anforderungen, ist stets darauf zu achten, dass der Hund selbstbestimmt und freudig an der tiergestützten Arbeit teilnimmt. Das Wohlergehen des Hundes sollte immer im Fokus sein, denn nur, wenn sich der Hund entspannen kann und Freude an seiner Tätigkeit empfindet, kann sich der Teilnehmer etwas mitnehmen! Am Anfang einer Ausbildung stellt sich oft die Frage, ob und für welche Art der Hundegestützten Arbeit der eigene Hund überhaupt geeignet ist. Hierbei kommt jedoch noch die Frage hinzu, für welche Art der Intervention Ich als Hundehalter geeignet bin? Will ich in der tiergestützten Pädagogik tätig sein, d.h. mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, will ich Besuchsdienste mit meinem Hund in Pflegeheimen machen, oder will ich mit meinem Hund mit klinisch kranken Menschen arbeiten, oder will ich vielleicht sogar einen Servicehund haben, weil ich besondere Bedürfnisse habe? Bei all diesen Fragen kann ich gerne behilflich sein. Im Rahmen von Einzelstunden können wir die Wünsche, Ziele und Vorstellungen einer Hundegestützten Tätigkeit erarbeiten und die für das Mensch-Hund Team ideale Hundegestützte Arbeit herausfinden. Wenn wir dann gemeinsam herausgefunden haben, welche Art von Hundegestützter Arbeit den Vorstellungen und Bedürfnissen von Mensch und Hund entspricht, kann ich an die entsprechenden Ausbildungsinstitute weiterleiten. In Ausbildung kommen immer wieder neue Themen auf die Mensch-Hund Teams zu. Hierzu gehört bereits die Frage, ab wann die Ausbildung überhaupt beginnen kann. Was der Hund alles können sollte und, ob ich als Hundehalter überhaupt will, dass mein Hund das können muss... Auch während der Ausbildung stehe ich als Beraterin zur Verfügung. Im Rahmen von Einzelstunden können wir die am jeweiligen Ausbildungsinstitut gelernten theoretischen Aspekte, durch gezielte an Team angepasste praktische Arbeit ergänzen.

Im Einsatz ist es besonders wichtig regelmäßig über die eigene Tiergestützte Arbeit zu reflektieren und sich weiterzubilden. Bei Interesse an einer Beratung oder Supervision kontaktieren sie mich über das Kontakformular.